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| Installation
Dörrie * Priess 2003 |
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| Elfengebärde,
1997, Riesenkiesel |
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Seit den 90er Jahren ist die Insel Island das zentrale Motiv der Arbeit
von Wolfgang Müller.
Als versierter Kenner und Liebhaber der Flora und Fauna des Landes untersucht
Müller als
Künstler die naturwissenschaftlichen und kulturellen Besonderheiten
der Nordatlantikinsel.
"Es gibt Künstler, die mit den Materialien Farbe, Holz oder
Metall arbeiten. Mein Material ist
Island. Ein durchaus eigenwilliges Material, das mir nicht immer gehorcht."
Die künstlerische Arbeit dokumentiert seinen Forschungsprozess. Ungewöhnliche
Objekte
und wissenschaftliche Praxis finden Eingang in Müllers künstlerische
Arbeit. Nachdem Müllers
private Neugründung des 1998 geschlossenen Goetheinstituts Reykjavik
durch rechtliche
Maßnahmen der deutschen Kulturinstitution verhindert wurde, wandelte
der Künstler Teile
seines aktuellen Werks zu Beständen der "Walther von Goethe
Foundation" um.
Diese
veranlasste und veröffentlichte die isländische Erstübersetzung von Goethes
"Metamorphose der Pflanzen".
Wolfgang Müller wurde Anfang der 80er Jahre als Kopf der Künstlergruppe
"Die tödliche Doris"
(1980-1987) bekannt (www.die-toedliche-doris.de).
Die Künstlergruppe besetzte - ausgehend von
der Musik - in einzigartiger Weise alle künstlerischen Disziplinen. Es
entstanden Zeichnungen und
Bilder, Skulpturen, Texte, Fotografien, Filme
und Schallplatten. "Die tödliche Doris" war auf der
documenta 8 vertreten,
Performances wurden bei allen
bedeutenden Festivals und in Museen wie
dem MOMA in New York gezeigt.
Konzerttourneen
führten bis nach Japan.
Während Wolfgang Müller mit den frühen Zeichnungen, Bildern
und Objekten, mit den
literarischen Texten und der Musik die ästhetischen Kategorien der
jeweiligen Medien attackiert,
ausreizt und in Frage stellt, so schmeicheln sich die aktuellen Arbeiten
geradezu ein. Müller
verführt den Betrachter durch den Gebrauch edler Materialien, die
"ordentliche" handwerkliche
Verarbeitung und den tradierten kulturellen Kontext. Der "geniale
Dilletant" der 80er Jahre
(Müllers im Merve-Verlag veröffentlichtes Manifest) ist zum
raffinierten Verführungskünstler
geworden. Geblieben ist die Lust des Künstlers, mit der Wahrheit
zu spielen, Gewohntes in
überraschend neue Zusammenhänge zu stellen und folglich den
Betrachter immer wieder zu verblüffen.
Wolfgang Müller erhält den vom Südwestrundfunk (SWR) gestifteten Karl-Sczuka-Preis 2009
für Hörspiel
als Radiokunst.
Der Karl-Sczuka-Preis gilt als international bedeutende Auszeichnung für avancierte Werke der
Radiokunst. Er wird jährlich
an die "beste Produktion eines Hörwerks, das in akustischen Spielformen
musikalische Materialien und Strukturen benutzt",
verliehen. Insgesamt sind 88 Wettbewerbsbeiträge
aus 16 Ländern eingereicht worden, davon 40 freie Autorenproduktionen. Die literarische Produktion
"Séance Vocibus Avium" von Wolfgang Müller wurde zuvor schon als Hörspiel
des Monats ausgezeichnet,
zu hören unter anderem im Deutschlandfunk.
nächste Eröffnung in der Hamburger Galerie: 11. Mai 2012, 18-22 h
an dem Abend eröffnen gemeinsam in Hamburg die Galerien der Fleetinsel, des
Kontorhausviertels und der Kunstverein in Hamburg
Wolfgang Müller
Ähnlichkeit und Differenz PDF
Objekte, Zeichnungen, Klänge, Daumenkinos und ähnliches
11. Mai - 23.6.2012
Donnerstag, den 10. Mai 2012, um 20 h
lade ich ein für
Wolfgang Müller
Von Geld und Vögeln
30 Minuten persönliche Präsentation des Künstlers mit anschließenden Gesprächen
letzte Einzelausstellungen:
April /Mai 2011 Kunsthaus Dresden
Januar 2009 Neuen Aachener Kunstverein
Mai 2009 Kunsthaus Erfurt
Oktober 2009 Dörrie * Priess Berlin
aktuelle Bücher:
"Kosmas". Verbrecher Verlag
"Valeska Gert. Ästhetik der Präsenzen ". Verlag Martin Schmitz
"Neues von der Elfenfront". edition suhrkamp
neue Edition:
Neu ist eine Edition zu Valeska Gert erschienen, die über die Galerie zu beziehen ist.
ausgewählte Besprechungen / reviews
Porträt Max und Wolfgang Müller im Tagesspiegel Berlin
Auszüge aus dem Buch "Neues von der Elfenfront" auf ZEIT Online
Jörg Schröder und Barbara Kalender im tazblog
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